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Die Herbstzeit gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich immer traurig bin, Abschied zu nehmen von der warmen Jahreszeit. Dieser Sommer war sooo herrlich. Ich habe ihn voll ausgekostet und nun freue ich mich auf die besondere Küche im Herbst. Mit Kürbis aus dem Ofen, Zwiebelsuppen, langgeschmorten Rettich, Sellerieschnitzel, Maronen-Soße, würzigen Seitan, Apfelkuchen, Thymian, Ingwer, Knoblauch … mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen …:-)

Eine warme Suppe ist nicht zu verachten, oder?

Diese Suppe wärmt und hinterlässt ein wohliges Gefühl im Bauch. Ich habe sie noch dazu als kräftigend und beruhigend erlebt. Das liegt an dem süßen Geschmack, der eine entspannende und beruhigende Wirkung hat. Deshalb lieben wir Süßes so sehr. Das hat sich die Lebensmittelindustrie zunutze gemacht und packt überall Zucker hinein. Doch in dieser Suppe findest du nur den natürlichen Zucker aus dem Gemüse.

Auch das Warme tut uns jetzt gut. Oder ist dir jetzt in dieser Jahreszeit nach kaltem Essen? Nach Salatbergen, Eiscreme, Rohkost, Obstsalaten und dies alles aus dem Kühlschrank? Wohl kaum ..:-) Deshalb habe ich jetzt dieses wunderbare Rezept für dich. Ich esse es zu jeder Tageszeit. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich so etwas sogar schon zum Frühstück esse! Nun hau rein und koche dir diese Suppe und genieße die beruhigende Wirkung. Übrigens, wem die Suppe zu sehr in die süßliche Richtung geht, kann sie auch mit Sellerie kochen anstatt mit Pastinaken.

Zutaten für die Suppe:

1 Zwiebel, 300 g bunte oder normale Möhren, 250 g Pastinaken oder Sellerie, 1/2 TL gemahlener Kardamom, 2 EL Öl, 700 ml selbstgekochte Brühe oder Wasser, Salz,

Zutaten für das Pesto:

30 g Pistazien, 5 Stiele Petersilie, 3 Zweige Thymian, 1 unbehandelte Zitrone, 3-4 EL Olivenöl, Salz

Zubereitung Suppe

Putze das Gemüse. Wenn die Haut der Pastinake schon ein bisschen älter ist, schäle sie. Sie schmeckt bitter. Wenn sie ganz frisch ist, braucht sie nicht geschält zu werden. Hacke die Zwiebel in feine Würfel, schneide die Möhren und die Pastinake in grobe Stücke. Brate zuerst die Zwiebelwürfel in Öl bis sie glasig sind. Gebe dann das restliche Gemüse dazu und dünste es 2 – 3 Minuten mit an. Nun gieße es mit dem Wasser oder der selbstgekochten Brühe auf. Lasse alles 20 – 30 Minuten kochen bis das Gemüse wirklich gar ist. Püriere alles, gebe Kardamom hinein und salze die Suppe. Eventuell musst du noch etwas Wasser hinzu gießen, falls dir die Suppe zu dick ist. Und noch etwas. Wenn du eine leichte Schärfe in der Suppe haben möchtest, reibe etwas Ingwer auf einer feinen Reibe. Und presse den Saft mit den Händen aus. Am besten direkt in die Suppe. Schmeckt wunderbar.

Zubereitung Pesto

Ich persönlich mag es gern, wenn die Pistazien ganz kurz geröstet werden. Das mache ich in der Pfanne und das gänzlich ohne Öl. Sie sollen nur ganz leicht geröstet werden, d. h. nicht braun rösten. Das dauert ca. 2 – 3 Minuten. Hacke sie danach fein.

Wasche die Kräuter und trockne sie, in dem du sie trocken schüttelst. Zupfe die Blättchen ab, hacke sie fein. Wasche die Zitrone, trockne sie und reibe die Schale ab.

Die Kräuter mit dem Zitronenabrieb, den Pistazien und dem Öl gut durch mischen. Und das Salzen nicht vergessen.

Als Klecks auf die Suppe geben. Guten Appetit!

Tipp

Wenn du die Zitrone abreibst, dann reibe nur das Gelbe ab. Die weiße Haut darunter schmeckt bitter.

 

 

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Wie gefällt dir dieses Rezept? Über einen Kommentar würde ich mich wahnsinnig freuen! DANKE

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