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Kennst du auch Menschen, die sich nicht mehr trauen, ohne eine Flasche Wasser aus dem Haus zu gehen aus Angst zu dehydrieren?
Wie stark das Bedürfnis etwas zu trinken ist, hängt von vielen Faktoren ab:

1. Wenn du salziges Essen isst, wie Brotmahlzeiten mit Käse / Wurst oder Pizza, hast du natürlicherweise Durst.
2. Wenn du Medikamente nimmst, z. B. um den chemischen Geschmack weg zu bekommen.
3. Wenn es draußen heiß ist und du schwitzt.
4. Wenn du Sport treibst oder körperlich arbeitest.
5. Wenn du sehr erhitzende Speisen zu dir nimmst, wie gegrilltes Fleisch, scharf angebratene Speisen.
6. Wenn du Kaffee trinkst – auch bei Getreidekaffe oder bei sehr bitteren Tees wie ein zu lange gezogener grüner Tee.
7. Wenn du hochdosiert Gewürze wie Ingwer, Chilli, Knoblauch und Zimt benutzt.

Wie viel „sollen“ wir denn nun wirklich trinken?
Hm…. die gängige Meinung 2-3 Liter Wasser am Tag zu trinken, wird jedenfalls mittlerweile auch von Forschern – in diesem Fall von der Harvard Universität widerlegt. Sie sagen: „Wer Durst hat, sollte auch trinken, aber zu trinken, um auf eine gewisse Anzahl von Litern zu kommen, sei nicht zu empfehlen. Im schlimmsten Falle könne dies die Nieren schädigen oder zu einem Ungleichgewicht der körpereigenen Elektrolyte führen. Es heißt, 1,5 Liter am Tag reichen aus und diese müssen nicht zwingend als reines Wasser zu sich genommen werden, sondern kann auch in Form von Suppen, Gemüsezubereitungen, Blattsalaten, Gurken oder Obst zu geführt werden“. Gurken bestehen zu fast 97 % aus Wasser. Obst je nach Sorte aus 80 – 90%.

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Woran kannst du merken, dass du eventuell zu wenig getrunken hast?
1. Trockener Mund
2. Schwächeanfall
3. Kopfschmerzen
4. Schwindel
5. Herzklopfen
6. und du kannst es am Urin sehen, wenn der Urin ganz dunkel ist.
Ein einfaches Sommergetränk könnte Wasser mit ein paar Zitronenscheiben oder Minzblättern sein. Ich selbst trinke kaum kalte Getränke. Klar, wenn es heiß ist, trinke ich auch gern mal etwas Kaltes. Da ich mich aber schnell innerlich abgekühlt fühle, greife ich lieber doch wieder zum Tee. Auch bei 30 Grad…:-)

Ich liebe Kukichatee! Kukicha ist ein gerösteter japanischer Zweigtee und ein ideales Alltagsgetränk, weil er so gut wie kein Koffein enthält. Er regt also nicht an! Du kannst ihn sogar noch abends vor dem Schlafengehen trinken. Er schmeckt überraschend gut, ist durstlöschend, enthält von allen japanischen Teesorten die meisten Mineralstoffe. Er hat die Fähigkeit Säureüberschüsse im Körper zu neutralisieren. Also, gut für dich und für mich, falls Rheuma im Spiel ist…:-)

Im Sommer kannst du ihn mit getrockneten Orangenschalen oder Zitronenscheiben/-gras verfeinern und ihn auch kalt trinken. Schmeckt toll. Übrigens auch geeignet als Getränk für Kinder – verdünnt mit etwas Apfelsaft oder einfach pur. Du bekommst ihn in gut sortierten Bio-Supermärkten oder bestelle ihn einfach hier:
Kukicha bestellen bei Hohrenk Makrobiotik

Noch ein kleiner Hinweis: Als Alternative, kannst du auch Banchatee nehmen. Banchatee sind die Blätter vom gleichen Teestrauch wie Kukicha. Er ist auch geröstet, schmeckt aber etwas herber. Banchatee hat sehr wenig Koffein, im Vergleich zum Sencha so gut wir gar nicht. Aber, wenn du sehr sensibel bist damit, solltest du ihn abends nicht mehr trinken. Probiere einfach aus, was du lieber magst. Banchatee in Beuteln bekommst du zum Beispiel bei Alnatura. Leider bekommst du den Kukicha dort nicht. Aber es gibt ja noch andere Bio-Supermärkte…-) Schau einfach, ob du ihn da findest. Oder du bestellst ihn dir.

Durst muss gelöscht werden.

Und hast du dich in diesem Artikel wieder erkannt? … hast du auch geglaubt, dass du über den Durst trinken musst? Hm… ich habe es jedenfalls über ein paar Jahre geglaubt und ganz konsequent praktiziert – wohl gefühlt habe ich mich dabei nie. Falls dir dieser Artikel aus der Seele spricht, teile ihn einfach auf deiner Facebookseite. Einen Kommentar kannst du auch hier auf meiner Website hinterlassen. Ich freue mich darüber!
Eine Sache gibt es aber doch noch:
Falls du unnatürlich viel Durst hast, einen Durst, den du nicht löschen kannst. Dann gehe bitte zum Arzt, es könnte ein Zeichen für Diabetes sein.
Nun noch ein spannendes Video von dem Lebensmittelchemiker Udo Pollmer:

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Fotos Pixabay

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