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Ich kenne rheumatische Schmerzen zur Genüge und weiß, dass sie einen zur Verzweiflung bringen können. Zum Glück gibt es aber viele Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Ich selbst habe es als sehr wirkungsvoll erfahren, mehrere Methoden anzuwenden. Hier habe ich einige Anwendungen für dich, die dir auf einfache Weise Linderung verschaffen können.

Rheuma – was tun bei Schmerzen?

Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Fibroymalgie, Arthrose, Gicht und andere rheumatische Beschwerden wie z. B. Rückenschmerzen haben alle eins gemeinsam: Sie tun weh! Wenn du davon gerade richtig doll betroffen bist, ist es manchmal schwer, sich Linderung zu verschaffen. Mit welchen Mitteln es doch möglich ist, möchte ich dir in diesem Artikel aufzeigen.

Es gibt verschiedene Wege – manchmal tut Wärme gut und in manchen Fällen ist das Kühlen sehr angenehm. Auch beides in Kombination kann wohltuend sein.

Eine warme Dusche

Bei leichten Schmerzen im ganzen Körper hilft manchmal schon eine warme Dusche – Verspannungen und Steifheit können sich auflösen – durch die Wärme werden leichte Schmerzen gelindert.

Ein warmes Bad

kann manchmal Wunder wirken. Du begibst dich in die Badewanne und genießt einfach die Wärme für etwa 10 – 20 Minuten. Ich habe das häufig gemacht am Anfang meiner Erkrankung. Es hat mir sehr gut getan. Es tut auch gut bei schmerzhaften Erkrankungen der Wirbelsäure wie Morbus Bechterew und auch bei Muskelverspannungen. Die Wassertemperatur sollte ca. 38 Grad betragen. Wenn es dir aber zu warm ist, dann gebe einfach kaltes Wasser hinzu. Sehr schön auch mit Lavendelöl. Dieses Bad aber nicht im akut entzündlichen Zustand anwenden.

Arnicawickel für entzündete Gelenke

Umschläge mit Arnica-Essenz. Vermische dafür einen Esslöffel Arnicaessenz mit 1/4 l Wasser. Tauche ein Tuch hinein und lege dir dieses Tuch für ca. 15 Minuten um das betroffene Gelenk. Am besten wiederholst du das 3 – 4 x am Tag. Setze die Behandlung so lange fort bis die Schwellungen und Schmerzen abgeklungen ist.

Ganz wunderbar – ein Ingwerfußbad

Eine schöne Methode, um den Körper aufzuwärmen! Wärme ist besonders gut für diejenigen, deren rheumatischen Beschwerden mit Kältegefühl im Körper einhergehen. Dafür nimmst du frischen Ingwer – etwa daumengroß – und reibst ihn auf einer normalen Reibe. Du presst den Saft aus und gibst den Ingwersaft in das warme Wasser. Die Knöchel sollten bei diesem Fußbad unbedingt bedeckt sein, da der Nierenmeridian über die Knöchel verläuft und sich die Wärme darüber gut im Körper verteilt. Trockne deine Füße danach ab und ziehe dir warme Strümpfe an. Am besten machst du so ein Bad am Abend vor dem Schlafengehen und gehst gleich danach ins Bett. Dir wird mollig warm sein!

Wenn du akute Entzündungen in den Füßen hast, dann lasse es bitte bleiben. Das heiße Ingwerwasser verstärkt die Entzündung. In dem Fall mache die Umschläge mit der Arnica Salbe.

Faszienbehandlungen

sollen sehr hilfreich sein. Sieh dir das Video an unter dem Link, den ich am Ende des Artikels gesetzt habe. Liebscher & Bracht, Schmerztherapeuten, haben mit dieser Behandlung gute Erfahrungen gemacht bei Menschen, die Schmerzen haben durch Rheuma wie z. B. der rheumatoiden Arthritis. Ich selbst habe das noch nie ausprobiert, aber ich finde es sehr interessant und es lohnt sich, so wie es sich anhört, das einmal auszuprobieren.

Ernährung ist unschlagbar und kann dir dauerhaft Linderung verschaffen

Es dauert manchmal ein bisschen länger bis es wirkt, ist dafür aber nachhaltig. In akuten Phasen empfehle ich dir sehr einfach zu essen. Das heißt alles, was dein Immunsystem irritieren könnte, mal weg zu lassen. Dazu gehört Zucker, Käse- und Wurstbrot, Pfeffer, Chilli, Kaffee, alle Weissmehlprodukt, zuviel Obst, Rohkost, kalte Getränke, Alkohol und Nachtschattengewächse wie Tomaten, Auberginen, Paprika (auch das Gewürz) und Kartoffeln.

Esse stattdessen Gemüsesorten wie Kohl, Möhren, Kürbis, Rettich, Radieschen, Feldsalat, Schwarzwurzel, Süßkartoffel, Lauch, um nur einige Beispiel zu nennen. Die Zubereitungsarten kannst du auch abwechseln, es gibt die Möglichkeit Gemüse zu blanchieren, zu dämpfen, im Ofen zu backen, in wenig Wasser zu kochen oder mit etwas Öl – dazu kannst du dir Gerichte mit Linsen, Kichererbsen, schwarzen Sojabohnen, Azukibohnen (alle sind nierenstärkend), Fisch, HIrse, Reis, Gerste, Hafer, Quinoa, Polenta zubereiten. Gern zeige ich dir in meinem kommenden Basisseminar „Ernährung bei Rheuma“ am 21. Januar, wie du dir das lecker und einfach zubereiten kannst.

Achte auf deinen Körper und dein Gefühl

Ganz wichtig ist es, dass du auf deinen Körper hörst. Wenn dir einige Behandlungen nicht angenehm sind oder sich nicht passend anfühlen für dich, dann mache sie nicht. Ein warmes Wannenbad, wie ich es oben beschrieben habe, kann in einem akut entzündeten Zustand kontraproduktiv sein, da wäre sicher eine warme Dusche angenehmer.

Und hier ist der versprochene Link zu dem Video: Schmerzbehandlung bei Rheumatischen Schmerzen

Welche Methoden hast du um aus einem sogenannten Schub herauszukommen? Hast du einen Tipp, den andere wissen sollten? Dann schreibe ihn hier unten in das Kommentarfeld! Ich danke dir und wünsche dir eine unbeschwerte und schmerzfreie Zeit.

Deine Anke Mouni Meyer

Aus rechtlichen Gründen möchte ich darauf hinweisen, dass all diese Empfehlungen nicht den Arztbesuch ersetzen!

 

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