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Ist Zucker gut bei Rheuma? Eine Betrachtung aus Sicht der TCM.
Sicher eine blöde Frage, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass die meisten Menschen den Zuckerkonsum auf die leichte Schulter nehmen. Und wenn ich mit jemandem spreche, der Rheuma hat, bin ich ein bisschen erstaunt, wie viel Zucker doch noch täglich konsumiert wird.
Die meisten können sich ein Leben ohne Zucker nicht vorstellen. Und weil so viele Menschen tagtäglich Zucker zu sich nehmen, fragt man sich: Ist er denn wirklich so schädlich? Ja, leider: Zucker ist schädlich und vor allem, wenn du Rheuma hast.<! Warum lieben wir alle den süßen Geschmack? Die erste Nahrung, die wir zu uns nehmen, ist süßlich: Die Muttermilch. Das ist von der Natur gut eingerichtet, denn der süße Geschmack ist der Geschmack, der am schnellsten und am stärksten Energie aufbaut. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der süße Geschmack als der wichtigste Geschmack angesehen. Und da ist es erst einmal egal, ob es sich dabei um Kohlenhydrate, Früchte, süße Gemüsesorten handelt oder um Fleischsorten, wie Rind und Kalb. Oder eben um weißen Zucker. Nur, dass Gemüse & Co. keine negative Wirkung im Körper haben, sondern Säfte bilden, Blut aufbauen und uns nähren.

 

Was macht Zucker so verführerisch? Neben der Tatsache, dass Zucker schnell Energie spendet, du also, wenn du schlapp, träge oder antriebsarm bist, dich schnell wieder obenauf fühlst, besitzt Zucker die außergewöhnliche Fähigkeit, Stagnation & Blockaden aufzulösen und dich zu entspannen. Körperlich wie auch seelisch. Und das ist etwas, was wir doch alle anstreben. Und er wirkt auf der körperlichen Ebene sogar kurzfristig schmerzlindernd. Das habe ich selbst ein paar Mal erlebt, wenn ich wider guten Willens irgendwas Süßes mit Zucker gegessen habe, in Zeiten, wo ich rheumatische Schmerzen hatte. Die Schmerzen waren dann erst einmal stark gelindert – sehr angenehm – kamen dann aber 1 bis 2 Tage später umso heftiger wieder. 2. Auf emotionaler Ebene wirkt es auch erst einmal positiv. Wenn du Liebeskummer hast, Stress mit deinem Partner, du dich abgelehnt und ungeliebt fühlst, dann sind Süßigkeiten optimal. Sie lösen deinen Schmerz im Solarplexus und du fühlst dich besser und getröstet. Du bist dem Schmerz nicht mehr so ausgeliefert. Das ist natürlich sehr verführerisch.

Warum ist es so schwer, mit dem Zuckerkonsum aufzuhören? Einmal, weil uns Süßigkeiten Trost geben, wie oben beschrieben, und Schmerzen lösen. Der süße Geschmack entspannt und macht glücklich. Auch Zucker. Süßigkeiten werden überall angeboten und stehen zur ständigen Verfügung. Alle essen Süßigkeiten – da ist es schwer, „Nein“ zu sagen. Wenn du „Nein“ sagst, reagieren viele mit Unverständnis und mit Kommentaren wie „Ach, gönn dir doch mal was“ oder „Da ist doch gar nicht viel Zucker drin, dann ist es doch nicht so schlimm“.

Was passiert noch beim Genuss von Smarties & Snickers? Es verursacht die Bildung von Feuchtigkeit im Körper. Das ist schwer vorstellbar in unserem westlichen Denken. Das weiß ich. Nach chinesischer Medizin ist die Bildung von Nässe und Feuchtigkeit im Körper für viele Krankheiten zuständig. Diese Flüssigkeit/Feuchtigkeit kann verschiedene Probleme verursachen, wie Hautprobleme, Erkältungen, Gelenkbeschwerden, Schwellungen an den Gelenken, starke Erschöpfung, Darmprobleme, schwere Beine usw. Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind sehr gern Süßigkeiten gegessen habe. Wir haben uns, wenn wir Geld hatten oft ziemlich viel davon gekauft. Mir ist als 10-jähriges Kind schon aufgefallen, dass ich mich nach hohem Zuckerkonsum anfänglich gut fühlte und dann aber richtig müde wurde. Der Körper gewöhnt sich an die regelmäßige Zufuhr von Süßigkeiten und verlangt in einem Tief wieder danach, um wieder diesen Kick zu bekommen.

Zusammengefasst gesagt: 1. Wir erfahren einen kurzfristigen Energieschub. 2. Zucker kann Schmerzen lösen – körperlich und seelisch. 3. Regelmäßiger Zuckerkonsum hilft uns die Antriebsschwäche, die wir durch den Konsum von Zucker erleben, immer wieder kurzfristig zu durchbrechen.

Was tun gegen das Verlangen nach Zucker? 1. Hilfreich ist regelmäßiges Essen mit genügend Proteinen und Fett im Essen. Auf Dauer verschwindet der Heißhunger und du bist dem Verlangen nicht mehr willenlos ausgeliefert. 2. Bei der Umstellung auf zuckerfreie Desserts am besten immer einen Dessert auf Vorrat im Haus haben. Später brauchst du vielleicht nicht mehr jeden Tag einen Nachtisch. 4. Benutze statt Zucker Reissirup oder Ahornsirup. Sie sind nicht so stark befeuchtend. Und es gibt auch viele Desserts, die ohne Süßungsmittel auskommen. Auch sogenannte „gesunde Desserts“ – ohne Zucker sind befeuchtend und sollten, wenn du zu Gelenkproblemen neigst, am besten nicht so oft gegessen werden. Wenn du aber gerade in der Umstellungsphase bist, sei nicht so streng mit Dir. Damit du schon mal loslegen kannst habe ich hier ein Rezept für Dich.

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